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„WIR“ sind WordPress – ein Essay über das Wir-Gefühl und Verantwortung

Nosce te ipsum – Erkenne dich selbst. 

Anlässlich einer Diskussion, die durch einen Beitrag von einem WordPress Enthusiast ausgelöst wurde, habe ich mir meine Gedanken über das „WIR-Gefühl“ einer Gruppe von Menschen gemacht, die sich für eine Software – in unterschiedlicher Ausprägung – interessieren. Man könnte auch die Begriffe Gleichgesinnte, Interessengemeinschaft oder Community (neudeutsch) – vielleicht sogar Familie in Erwägung ziehen.

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add_menu_pages_code

WordPress Debug: „Notice: has_cap was called with an argument that is deprecated since version 2.0!”

Bei der Pluginprogrammierung bzw. Theme-Entwicklung stellt der pflichtbewusste WordPress Developer gerne auf „Debug Modus“ um seine eigenen Arbeiten zu kontrollieren bzw. Fehler schneller zu finden.
Um den Debug Modus zu aktivieren setzt man in der wp-config.php folgende Variable auf „true“:

//wp-config.php

define('WP_DEBUG', true);

Nun habe ich eben an einem Kundenprojekt gearbeitet, wo ein Lizenztheme aus dem Themepool von Themeforest verwendet wird, mit Erschrecken beim Aktivieren eine Fehlermeldung im Adminbereich sehen müssen.

Notice: has_cap wurde mit einem Parameter oder Argument aufgerufen, der seit Version 2.0 veraltet ist! 
Die Benutzung von user_level in Plugins und Themes ist veraltet. Nutze stattdessen das Abfragen von roles oder capabilities.

Kurze Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um eine veraltete Form in den Paramentern des Funktionsaufruf:

add_menu_page

und

add_submenu_page

. Bei Nicky Hajal bin ich auf die Lösung gestossen:

//Falsch, nutzt '8' als Rollendefinition

add_menu_page( 'UtMan', 'UtMan', 8, 'utman', array(&$this, 'mainAdmin'), null, 6);

//Richtig: Erlaubnis geändert in 'edit_pages' (darf Seiten editieren)

add_menu_page( 'UtMan', 'UtMan', 'edit_pages', 'utman', array(&$this, 'mainAdmin'), null, 6);

//Falsch, nutzt 'administrator' als Rollendefinition

add_submenu_page('utman', 'UtMan Requests', 'Requests', 'administrator', 'utman-requests', array(&$this, 'requestPage'));

//Richtig: Erlaubnis geändert in 'edit_pages' (darf Seiten editieren)

add_submenu_page('utman', 'UtMan Requests', 'Requests', 'edit_pages', 'utman-requests', array(&$this, 'requestPage'));

Seit einiger Zeit wurden die sog. User Level Abfragen ausgetauscht und durch „Roles and Capabilities“ ersetzt, die eine feinere Abstimmung in den Funktionen bietet. Somit bietet sich bei der Theme Programmierung das “

install_themes

als Erlaubnisabfrage an.

 add_menu_page( $page_title, $menu_title, $capability, $menu_slug, $function, $icon_url, $position );

weitere Informationen auch im offiziellen Codex:
http://codex.wordpress.org/Adding_Administration_Menus
http://codex.wordpress.org/Roles_and_Capabilities

WordPress_Kolumne_staged

WordPress Kolumne #11: Wartungsmodus in WordPress

Heute möchte ich ein ganz hervorragendes Plugin vorstellen:

WP Maintenance Mode
Geht es dir auch oft so? Du hast eine tolle Pluginempfehlung oder gar ein neues Theme entdeckt und möchtest dieses auch gerne an deiner Liveinstallation von WordPress testen? Was ist aber, wenn du just in dem Moment eine Fehlermeldung beim Testen erhälst oder das Theme doch nicht das hält, was es versprochen hat? Deine Leser wundern sich dann nur und bleiben u. U. sogar weg.

Da leistet ein hervorragendes Plugin Abhilfe: WP Maintenance Mode (vormals auch !Wartungsmodus genannt) von Frank Bültge. Ich persönlich setze es in jedem Projekte ein – ob eigene oder Kundenprojekte. Zumal ich gerne direkt in der jeweiligen Live Serverumgebung teste und entwickle.

Was bringt nun das Plugin WP Maintenance Mode?

Statt der üblichen index.php wird das Plugin mit dem jeweiligen Layout geladen. Im eingeloggten Zustand sieht der Administrator aber alles wie bisher. Lediglich im Dashboard erscheint eine Warnung, dass der Wartungsmodus aktiviert ist.In den Einstellungen kann man definieren, wie lange es dauert, bis die Seite wieder online geht. Allerdings schaltet sich die Seite nicht automatisch frei, nach dem der Counter abgelaufen ist. Dies geschieht nur manuell in den Einstellungen.
In der aktuellen Version 1.6.1 wird auch force_admin_ssl unterstützt. (s. Sicherheit in WordPress Kolumne #8)

Was mir persönlich gut gefällt, ist die Möglichkeit trotz allem definierte Seiten zugänglich zu machen und auch eigene Layouts hinzuzufügen via CSS.

Fazit: Blogpflege und Erweiterungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Ruhe erledigen => WP Maintenance Mode

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WordPress Kolumne #10: Umfragen mit WordPress realisieren

Das heutige Thema betrachtet das bekannteste Umfrage Plugin in WordPress: WP Polls.

Um eigene Umfragen zu erstellen einfach das Plugin aus dem Pluginverzeichnis auf wordpress.org herunterladen. Leider ist im Onlineverzeichnis nur eine englischsprachige version erhältlich ist, habe ich anhand der beiliegenden wp-polls.pot eine deutsche Sprachdatei erstellt. Diese kann hier auf  www.wpct.de heruntergeladen werden: http://www.wpct.de/deutsche-sprachdatei-fur-wp-polls-2-50/

Weitere Texte werden in den Einstellungen innerhalb der Texttemplates verändert. Dazu einfach in den Plugineinstellungen im Dashboard die Textphrasen ändern.

Übersicht der Grundeinstellungen:

  • Balken Style
  • Umfrage AJAX Style
  • Sortierung der Antworten
  • Sortierung der Ergebnisse
  • Abstimmung
  • Logging Methode
  • Umfrage-Archiv
  • aktuelle Umfrage

Über das Formular „Umfrage hinzufügen“ kann man ganz einfach und mit wenig Aufwand eigene Umfragen erstellen. In der Verwaltungsübersicht hat man einen Überblick über laufende und vergangene Umfragen. Es können auch zeitlich begrenzte Umfragen erstellt werden.

Via Sidebar Widget oder Shortcode können die Umfragen dann im Blog eingebunden werden. Fragen zu dem Plugin können gerne hier via Kommentar gestellt werden.

Deutsche Sprachdatei für WP Polls 2.50

Im Zuge eines Kundenprojektes habe ich mich nochmal näher mit dem tollen Plugin WP-Polls beschäftigt, aber dabei feststellen müssen, dass keine deutsche Sprachdatei beiliegt. Aber wenigstens eine languageready .pot, woraus man eine eigene Sprachdatei generieren kann.

Hier könnt ihr die aktuelle Version herunterladen:

edit: die Sprachdatei ist schon veraltet und wird nicht mehr zum Download angeboten

einfach entpacken und ins Pluginverzeichnis hochladen. Sollte die Datei nicht geladen werden, einfach in de.mo & de.po umbenennen. Bitte beachtet, dass einige Texte in den WP-Poll Templates gespeichert werden. Diese lassen sich in den Plugineinstellungen unter admin.php?page=wp-polls/polls-templates.php (Umfrage Templates) bearbeiten.

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WordPress Kolumne #9: deutsche Umlaute in Permalinks korrekt umschreiben

In der Ausgabe #9 geht es um die Permalinks und die Umlaute. Im Blog von Mario habe ich kurz darüber gesprochen, wie man das am besten lösen kann.

Zum Artikel: Immer Freitag: Die WordPress Kolumne mit Birgit Olzem – Ausgabe #9

Nachtrag

Heute erhielt ich von Frank Bültge den Tipp für eine Pluginfreie Optimierung der Permalauts.

siehe hier: http://wordpress-buch.bueltge.de/das-wordpress-buch/downloads/extra

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WordPress Kolumne #7: Kommentare und Diskussionen in WordPress per Plugins verfolgen

Kommentare und Diskussionen zu Blogartikel sind für jeden Blogger das Lebenselixier. Denn nur durch das Feedback von seinen / ihren Lesern bleibt die Motivation bestehen weiterhin zu bloggen. Es entstehen durch die Vernetzung von Kommentaren und Hinweisen sogar Freundschaften – oder auch Feindschaften 😉 Dennoch freut es jeden Blogbetreiber, dass sich Leser konstruktiv mit den Artikeln beschäftigen und meist sogar noch andere Sichtweisen oder Ergänzungen einbringen können. Um diese Aktionen zu fördern und zu optimieren  gibt es viele gute Plugins und auch teilweise überflüssige oder veraltete Erweiterungen für WordPress. Auf meinen Recherchen bin ich einigen guten Artikeln zu diesem Thema begegnet und möchte diese hier teilen.

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WordPress Kolumne #6: Plugin Google Sitemaps einbinden

Mario bat mich etwas zu den Google Sitemaps zu sagen. Dies habe ich in einem kleinen Video gemacht. Bitte verzeiht die zwischenzeitlich etwas längeren Pausen – die Konzentration ist an manchen Stellen etwas rückläufig. Ist schon spät am Abend, wo ich diese Kolumnenausgabe vorbereite. Das ist ja auch wiederum das Schöne an WordPress, dass man Artikel auch zeitlich planen kann. Hier aber nun das Video:

Wenn Fragen auftauchen… einfach hier in den Kommentaren posten 😉

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WordPress Kolumne #5: Wie füge ich Meta-Elemente in WordPress ein?

Die heutige Ausgabe der WordPress Kolumne beschäftigt sich mit den Meta-Elementen.

Mario[1] fragte: Wie sieht das mit den MetaTags bei WordPress aus? Was bringen diese und wie setze ich die Tags optimal ein?

Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass die Meta-Elemente[2] keinen direkten Einfluss auf die Suchmaschinenpositionierung (Ranking) haben, sondern nur indirekt. Wie genau, werde ich gleich aufzeigen. Früher wurden diese Angaben verwendet, um in den Suchmaschinen eine höhere Position zu erzielen. Missbrauch durch irreführende Schlagwörter sorgte dafür, dass die Suchmaschinenbetreiber ihren Algorithmus nun wieder verstärkt auf die eigentlichen Inhalte (Content) legen, statt sich nur auf die Meta-Elemente zu fokussieren.

Warum ist es nun wichtig die Meta Elemente zu definieren und mit Inhalten zu belegen? Ganz einfach, diese Angaben dienen als Eigenschaften des aufgerufenen Webseitendokuments und dienen der besseren Auffindbarkeit und Katalogisierung. Webdokumente mit vollständigen Meta-Angaben lassen sich einfacher finden und indexieren, als Dokumente ohne diese Angaben. Die Meta-Elemente „title“ und „description“ werden von allen Suchmaschinen und Verzeichnissen genutzt, um das Suchergebnis anzuzeigen.

Welche Meta-Elemente gibt es und welche kann ich mit WordPress nutzen?

Das erste Element ist der Titel. <title></title> und befindet sich in der Dokumentstruktur im Bereich <head></head>

Da WordPress die Webseitendokumente dynamisch generiert, verwenden wir

<title><?php bloginfo(’name‘); ?><?php wp_title(); ?></title />

Diese Angaben werden im aktivierten Theme geladen. Je nach WordPress Theme sind diese schon definiert. Zu finden in der header.php.

Um auch eine kurze Beschreibung zum Dokument dynamisch generieren zu lassen nutzen wir die Conditional Tags[3] von WordPress:

<meta content="<?php if ( is_single() ) {
        single_post_title('', true);
    } else {
        bloginfo('name'); echo " - "; bloginfo('description');
    }
    ?>" />

Nun zu den vielgerühmten Keywords:

<meta name="keywords" content="Schlüsselwort, Schlüsselwort 2, Schlüsselwort 3" />

Es ist sinnvoll die beschreibenden Schlüsselwörter, die die Webseite katalogisierbar machen, zu definieren. Hier ist darauf zu achten, dass man keine fremden Markenbezeichnungen bzw. urheberrechtliche Begriff und Phrasen verwendet. Einige Anwaltskanzleien sind darauf spezialisiert, solche Schlüsselwörter zu finden um daraufhin kostenpflichtig abzumahnen.

Betreibt man ein redaktionelles Blog – was meistens der Fall ist – sollte man auch den Autor des Dokuments angeben:

<meta content="Autorenname" />

Weitere Angaben, die es den Suchrobotern einfacher machen, die Webseite zu indexieren:

Anweisungen für Suchroboter

<meta content="index,follow" />

Alternativ kann auch:

<meta content="all" />

verwendet bzw. auf den Code ganz verzichtet werden.

Der Suchroboter soll die Webseite ausdrücklich in den Suchmaschinen-Index aufnehmen, damit sie auffindbar ist, und den Hyperlinks auf der Seite folgen. Diese Angabe ist im Allgemeinen unnötig, da sie dem normalen Verhalten der meisten Webcrawler entspricht.

<meta content="noindex" />

Der Suchroboter soll die Webseite nicht in den Index aufnehmen. Die Webseite soll also nicht über Suchmaschinen auffindbar sein.

<meta name="robots" content="nofollow" />

Der Suchroboter darf die Webseite zwar aufnehmen, aber soll den Hyperlinks auf der Seite nicht folgen. Die Wirkung ist so, als wären die Links auf der betreffenden Seite gar nicht vorhanden. Derselbe Effekt lässt sich auch für einzelne Links erreichen, indem diese um das Attribut

rel="nofollow"

ergänzt werden.

<meta content="noodp" />

Die Suchmaschine soll auf der Ergebnisseite nicht die Beschreibungstexte des Open Directory Projects verwenden – sofern die Seite dort eingetragen ist  –, sondern wie bei nicht eingetragenen URLs einen Ausschnitt der Seite selbst (sog. „Snippet“) anzeigen. Diese Anweisung wird von Google und MSN Search unterstützt.

<meta content="noydir" />

Die Suchmaschine soll auf der Ergebnisseite nicht die Beschreibungstexte aus dem Yahoo-Verzeichnis verwenden – sofern die Seite dort eingetragen ist  –, sondern wie bei nicht eingetragenen URLs einen Ausschnitt der Seite selbst . Diese Anweisung wird nur von Yahoo (Robot: Slurp) unterstützt.

Quelle: Wikipedia

Nun hat sicherlich nicht jeder Betreiber einer WordPress Webseite die Zeit, das KnowHow und die Lust alle Meta-Angaben im Theme zu optimieren. Dafür gibt es mittlerweile hervorragende Plugins.

SEO Plugins

Eins der besten Plugins für die Aufgabe, die Webseite besser indexierbar zu machen, ist nach meinen Erfahrungen das Plugin wpSEO[4] von Sergej Müller. Ich habe im Laufe der Jahre viele Plugins getestet, aber das wpSEO ist sehr umfangreich und doch sehr individuell zu konfiguieren. Wenn man mehrere WordPress Webseiten betreibt, hat man sogar die Möglichkeit Einstellungen zu exportieren und wieder zu importieren.

Fakt ist – dass die Suchmaschinenroboter die Seiten besser indexieren. Je besser die Beschreibung der Seite und je besser der Seitentitel dargestellt werden kann, desto öfter wird auf den verweisenden Link geklickt, was dann wiederum zur Folge hat, dass die Webseite im Ranking steigt.

Übrigens kann man auch die Suchmaschinen dazu anweisen, die WordPress Seiten nicht in den Cache zu laden. Besonders Blogs und Webseiten, die ihre Inhalte monetisieren wollen ist es sinnvoll immer frische Inhalte auch in den Suchmaschinen zu liefern:

<meta name="robots" content="noarchive" />
<meta name="googlebot" content="noarchive" />

Natürlich gibt es noch mehrere Varianten, wie man die Metatags optimieren kann, darauf möchte ich in einem meiner nächsten Artikel in der Pluginserie näher eingehen.

Fazit: mit den richtigen Einstellungen und dem passenden Inhalt macht man es sich  und den indexierenden Robotern einfacher die Webseite auffindbar zu machen.

Es gibt eine Vielzahl an guten Artikeln rund um die Metatags in WordPress, die ich hier noch als Leseempfehlung anregen möchte:

Anwendungsbeispiel für das „canonical“-Tag:

Gefahrlos Inhalte syndizieren: Test zu “canonical”-Tag extern[5]

Ausführliche Informationen im Abakus-Internet-Marketing SEOBlog[6]

Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung[7]


[1] http://tausend-euro-experiment.de/ueber-mich

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Meta-Element
[3] http://codex.wordpress.org/Conditional_Tags
[4] http://www.wpct.de/r/wpSEO (Partnerlink)
[5] http://www.seo-book.de/technik/sonstiges/gefahrlos-inhalte-syndizieren-test-zu-canonical-tag-extern
[6] http://www.abakus-internet-marketing.de/seoblog/
[7] http://www.abakus-internet-marketing.de/Suchmaschinenoptimierung/grundlag.htm

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